Was ist die 4. Stufe ?
Nach der Zeit in der 3. Stufe tritt jeder Jungrover über in die Roverstufe, die 4. Stufe. Das geschieht natürlich nicht einfach so, er muss (oder besser gesagt sollte) zuerst die Rovertaufe absolvieren. Der Jungrövi wird dabei irgendwo im Wald ausgesetzt, natürlich ohne Karte und Kompass, und muss dann anhand eines Kartenausschnitts den Heimweg finden. Was in der Theorie so einfach tönt, hat noch manchen gestandenen Rover ins schwitzen gebracht. Nach der Taufe darf dann der frischgebackene Rover auch ins Wila kommen, dem alljährlichen Roverlager. Er gilt dort dann zwar als Schürzli, was aber keine weiteren Konsequenzen für ihn hat...
Das Wila wird zusammen mit unserer Schwesterabteilung, den Bareggerinnen, organisiert. Jedes Jahr wieder die beste Möglichkeit, dem nachweihnächtlichen Rummel zu entfliehen. Im Sommer folgt dann mit dem RoHo, dem kantonalen Roverwettkampf, ein weiterer absoluter Höhepunkt des Roverjahres (das Horn gehört einfach auf den Rütibuck!!!). Nach den Sommerferien steht dann die Operazione an, ein Anlass der Rotten aus dem Osten des Kantons. Das Highlight des Herbstes ist dann jeweils die Heimwoche, alle 4. Stüfeler ziehen dann für eine Woche ins Heim (vor irgendwelchen Nebenwirkungen sei ausdrücklich gewarnt...). In diese Zeit fällt auch die Rovertaufe, ein neuer Jahrgang Jungrövis wird in der 4. Stufe aufgenommen. Und wenn dann der Samichlaus kommt, steigt in unserem Heim jedes Jahr die ultimative Chlausparty, zu der auch alle anderen Rover aus dem Kanton eingeladen sind (oder besser gesagt wären...). Neben all diesen fixen Anlässen gibt es auch noch viele andere: Den klassischen Pfadiball zum Beispiel.
Was aber die 4. Stufe so interessant macht, sind nicht diese organisierten Anlässe, sondern die vielen spontanen Treffs und Unternehmungen. Man trifft sich ausserhalb der Pfadi und knüpft Beziehungen, welche weit über die aktive Leiterzeit hinausgehen. Die Roverstufe ist in Jahrgangsrotten aufgeteilt. Diese Rotten haben alle zwischen 5 und 10 Mitglieder. Jede Rotte hat einen eigens kreierten Rottennamen, sowie auch einen Rottmeister, der für die Information innerhalb der Rotte zuständig ist. Die ganze 4. Stufe koordinieren die 4. Stufenleiter. Diese organisieren auch den grössten Teil der Anlässe, wie z.B. das Wila oder die Chlausenparty. Das ganze beruht aber doch stark auf der Mitarbeit der Rover, welche ja schliesslich die Stufe ausmachen und tragen. |