|
Der Georgstag ist ein traditioneller Anlass, an dem die ältesten Wölfe zu den Pfadern wechseln. Jeder Übertretende erhält einen sogenannten Götti, welcher ein erfahrener Pfader ist, der ihm den Einstieg ins Pfadileben erleichtert. Der Übertretende kann ihm Fragen zum Pfadialltag stellen und sich bei ihm jederzeit informieren.. Er erhält an diesem Tag ein Etat, eine Liste mit allen Pfadern seines Stammes und den Stammführern, sowie ein QP (=Quartalsprogramm) worauf das Thema und die Daten der nächsten Übungen vermerkt sind.
Der eigentliche Übertritt am Georgstag ist ein traditioneller Brauch, der, zumindest gemäss der Tradition, durch eine Seilbahnfahrt quer durch den Teufelskeller symbolisch dargestellt wird. Am Ende dieser Fahrt, die in gewissem Sinne für den Übertretenden auch eine Art "Mutprobe" ist, wird der frischgebackene Pfader dann von seinem neuen Stamm empfangen. Die Eltern der Übertretenden sind selbstverständlich herzlich willkommen, diesem Brauch beizuwohnen, und haben am anschliessenden Lagerfeuer der einzelnen Stämme auch die Gelegenheit, mit den neuen Leitern ihres Sohnes zu diskutieren.
Am Georgstag gibt es für die Stämme auch erste Informationen zum jeweils bald darauf folgenden Pfila, auf welche alle jeweils sehr gespannt warten.
|